SNB-Gewinn: Gold puffert Währungsverluste ab
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) erwartet für das Geschäftsjahr 2025 einen provisorischen Jahresgewinn von rund 26 Milliarden Franken. Dieser resultiert maßgeblich aus einem Bewertungsgewinn auf dem Goldbestand von 36,3 Milliarden Franken, der Verluste auf Fremdwährungspositionen von rund 9 Milliarden Franken und auf Frankenpositionen von 0,9 Milliarden Franken überkompensiert.
Gold als Gewinnmotor der SNB
Die Gewinnausschüttung der SNB an Bund und Kantone ist ein wichtiger, aber volatiler Faktor für die öffentlichen Haushalte der Schweiz.
Die Ergebnisse der Nationalbank sind stark von der Entwicklung ihrer umfangreichen Fremdwährungs- und Goldbestände abhängig.
Während die Fremdwährungspositionen oft Schwankungen unterliegen und in den letzten Jahren auch hohe Verluste verursachten, dient der Goldbestand mit seinen Bewertungsgewinnen häufig als stabilisierender Faktor.
Die aktuelle Meldung unterstreicht diese Dynamik: Ein starker Goldpreis federt die Verluste auf den Währungspositionen ab und sichert die vertraglich vereinbarte Ausschüttung.
Dies zeigt die Besonderheit der SNB-Bilanzstruktur, die direkte Auswirkungen auf die Fiskalpolitik hat.
Goldgewinn sichert Ausschüttung an Bund und Kantone
Die provisorischen Zahlen der SNB sind für institutionelle Anleger und die öffentliche Hand relevant, da sie die finanzielle Stabilität der Notenbank und die Höhe der Ausschüttungen an Bund und Kantone aufzeigen.
Trotz signifikanter Verluste auf Fremdwährungspositionen ermöglicht der hohe Goldgewinn die maximale Ausschüttung.
Dies unterstreicht die Volatilität der SNB-Bilanz und die Bedeutung von Gold als Wertanker.