Die Anatomie der Vermögenskonzentration
Neue Längsschnittdaten aus Norwegen werfen ein Schlaglicht auf die Mechanismen der Vermögenskonzentration an der Spitze. Das Working Paper der St.
Ungleichheit: Mehr als nur Einkommen
Die Debatte um Vermögensungleichheit ist intensiv, doch oft mangelt es an granularer, longitudinaler Evidenz, die über statische Momentaufnahmen hinausgeht.
Dieses Papier schließt eine wichtige Lücke, indem es detaillierte norwegische Registerdaten nutzt, um die Mechanismen der Vermögensakkumulation zu entschlüsseln.
Es ermöglicht Einblicke in die Dynamik von Renditen, Portfolioentscheidungen und die Rolle von Erbschaften gegenüber selbst erarbeitetem Vermögen – eine zentrale Frage für Steuer- und Sozialpolitik.
Längsschnittdaten als Game Changer
Die Studie liefert dringend benötigte empirische Fundierung für die Debatte um Vermögensungleichheit.
Insbesondere die Längsschnittanalyse und die Differenzierung zwischen „neuem“ und „altem“ Geld bieten wertvolle Einblicke, die über anekdotische Evidenz hinausgehen und bestehende Theorien auf den Prüfstand stellen.
Für die Tagespolitik liefert sie wichtige Hintergrundinformationen.