Leistungsbilanz des Euroraums: Überschuss sinkt, Nettoforderungen steigen
Der Leistungsbilanzüberschuss des Euroraums sank in den vier Quartalen bis Q3 2025 auf 283 Mrd. Euro. Gleichzeitig stiegen die Nettoforderungen im Auslandsvermögensstatus auf 1,72 Bio. Euro.
Leistungsbilanz: Überschuss schrumpft deutlich
Der Leistungsbilanzüberschuss des Euroraums reduzierte sich in den vier Quartalen bis Q3 2025 auf 283 Mrd. Euro (1,8 % des BIP), gegenüber 425 Mrd. Euro (2,8 % des BIP) im Vorjahr.
Dies war primär auf ein Defizit beim Primäreinkommen zurückzuführen, nach einem Überschuss zuvor.
Auch ein höheres Defizit beim Sekundäreinkommen und ein geringerer Dienstleistungsüberschuss trugen zur Abnahme bei.
Der Warenhandelsüberschuss stieg leicht.
Geografisch wurde der höchste Überschuss gegenüber dem Vereinigten Königreich (206 Mrd. Euro) und das größte Defizit gegenüber China (144 Mrd. Euro) verzeichnet.
Detailblick auf externe Ungleichgewichte
Die Daten bieten einen detaillierten Einblick in die externen Ungleichgewichte des Euroraums, insbesondere den Rückgang des Leistungsbilanzüberschusses und die geografischen Verschiebungen.
Obwohl es sich um eine reine Statistikveröffentlichung handelt, sind die Zahlen für die Analyse der globalen Position des Euroraums und seiner Handelsbeziehungen relevant.