SRT-Fast-Track spart Zeit und Kosten
SSM Press

SRT-Fast-Track spart Zeit und Kosten

Die Europäische Zentralbank (EZB) führt einen neuen Fast-Track-Prozess für die Notifizierung von Significant Risk Transfer (SRT) bei Verbriefungen ein. Dieser soll die Bearbeitungszeit von drei Monaten auf acht Arbeitstage verkürzen.

Effizienz statt Bürokratie in der Aufsicht

Seit Jahren ringen Aufsichtsbehörden und Banken um die Balance zwischen robuster Regulierung und effizienten Prozessen.

Die Einführung des Fast-Track-Verfahrens für SRT-Verbriefungen ist ein klares Signal der EZB, den administrativen Aufwand für weniger komplexe Transaktionen zu reduzieren.

Dies steht im Einklang mit den Bestrebungen, die Bankenunion zu vertiefen und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Institute zu stärken, indem unnötige Reibungsverluste abgebaut werden.

Gleichzeitig ermöglicht es den Aufsehern, ihre Ressourcen gezielter auf risikoreichere und komplexere Verbriefungen zu konzentrieren.

Mehr Pragmatismus in der Aufsicht

Die EZB reagiert auf eine langjährige Forderung der Branche und der EBA nach einem pragmatischeren Ansatz bei der SRT-Prüfung.

Der Fast-Track ist eine willkommene Entlastung für Banken bei Standardtransaktionen und ein Schritt hin zu einer risikobasierten Aufsicht, die Ressourcen effizienter einsetzt.

Für den Verbriefungsmarkt ist dies eine positive Entwicklung, die zu mehr Aktivität führen könnte.