Multi-Produkt-Firmen: Spillovers und Reallokation
Ein neues Diskussionspapier der FED, veröffentlicht am 12. Januar 2026, präsentiert eine innovative Methode zur Schätzung von Produktivität und Qualität auf Firmen-Produktebene.
Produktivitätsrätsel neu gelöst
Die Messung von Produktivität und Qualität, insbesondere in komplexen Multi-Produkt-Firmen, ist eine anhaltende Herausforderung für Ökonomen.
Herkömmliche Methoden kämpfen oft mit der Notwendigkeit, Input-Anteile zu imputieren oder Annahmen über Produktivitätsentwicklungen zu treffen.
Dieses FED-Papier bietet einen frischen Ansatz, der diese Fallstricke umgeht und zudem die Verzerrung durch unbeobachtete heterogene Inputpreise adressiert.
Die Fähigkeit, Wohlfahrtsgewinne und Spillover-Effekte präzise zu quantifizieren, liefert wertvolle Einblicke für die Industriepolitik und das Verständnis von Wachstumstreibern.
Neue Methodik mit konkreten Wohlfahrts-Insights
Das Papier liefert eine methodische Neuerung für die Produktivitätsmessung, die gängige Probleme umgeht.
Die quantifizierten Effekte – 17% und 5% Spillover-Verstärkung der Wohlfahrtsgewinne, 60% Reallokationsbeitrag – sind konkrete, substanzielle Erkenntnisse für Ökonomen und Policy-Experten, die sich mit Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit befassen.