Syndizierte Kredite: Risiko moderat, Volumen wächst
FED Press Read in English

Syndizierte Kredite: Risiko moderat, Volumen wächst

Die US-Bankenaufsichtsbehörden – Federal Reserve Board, Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) und Office of the Comptroller of the Currency (OCC) – stufen das Kreditrisiko bei großen, syndizierten Bankkrediten für 2025 weiterhin als moderat ein. Der aktuelle Shared National Credit (SNC) Bericht, der Kredite bis zum 30.

Stabile Risikolage, wachsende Volumina

Der jährliche Shared National Credit (SNC) Bericht der US-Bankenaufsicht ist ein wichtiger Indikator für die Gesundheit des Finanzsystems, da er die Qualität großer, komplexer Kredite bewertet, die von mehreren Instituten geteilt werden.

Die aktuelle Einschätzung eines moderaten Risikos ist vor dem Hintergrund gestiegener Zinsen und anhaltender makroökonomischer Unsicherheiten zu sehen.

Die Tatsache, dass die scheinbare Verbesserung der „non-pass“-Kredite auf Volumenwachstum und nicht auf eine echte Qualitätsverbesserung zurückzuführen ist, unterstreicht die Notwendigkeit einer genauen Beobachtung der Kreditmärkte.

Dies ist besonders relevant, da Leveraged Loans einen überproportional hohen Anteil an den Problemkrediten ausmachen.

Volumenwachstum kaschiert stagnierende Qualität

Der Bericht liefert eine wichtige Momentaufnahme der Kreditrisiken im Segment der großen, syndizierten Kredite.

Die scheinbar gesunkene Quote der „non-pass“-Kredite ist irreführend, da sie primär durch das Wachstum neuer Engagements und nicht durch eine verbesserte Kreditqualität zustande kommt.

Dies deutet auf eine stabile, aber nicht fundamental verbesserte Risikolage hin, insbesondere angesichts des hohen Anteils von Leveraged Loans an den Problemkrediten.

Die Fähigkeit der Kreditnehmer, höhere Zinskosten zu managen, bleibt entscheidend.