Inflation: Angebots-, Nachfrage- und Revisionsschocks
Bank of England Ökonomen Davide Brignone und Michele Piffer präsentieren in ihrem Staff Working Paper Nr. 1,165 einen neuen Rahmen zur Verbesserung der Prognoseanalyse mittels struktureller VAR-Modelle.
Zentralbanken ringen um Inflationsverständnis
Die unerwartet hohe Inflation nach der Pandemie hat viele Zentralbanken vor große Herausforderungen gestellt, insbesondere bei der Prognose und der Erklärung von Fehlern.
Dieses Working Paper der Bank of England bietet einen methodischen Ansatz, um die Komplexität der Inflationstreiber besser zu verstehen und die Narrative hinter Prognosefehlern zu schärfen.
Es unterstreicht, dass die Ursachen oft vielschichtiger sind als zunächst angenommen und eine differenzierte Analyse erfordern, um zukünftige geldpolitische Entscheidungen zu fundieren.
Mehrschichtige Inflationstreiber entschlüsselt
Das Papier bietet Zentralbanken ein wertvolles methodisches Werkzeug, um Echtzeit-Prognosen zu verbessern und Prognosefehler präziser zu erklären.
Die Anwendung auf die britische Inflation nach der Pandemie liefert konkrete Einblicke in das komplexe Zusammenspiel von Angebots-, Nachfrage- und Datenrevisionsschocks, was über vereinfachte Erklärungen hinausgeht und die Grundlage für fundiertere geldpolitische Entscheidungen stärkt.
Quelle: Structural forecast analysis
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