Banken als Liquiditätsanker für Nichtbanken
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Banken als Liquiditätsanker für Nichtbanken

Eine neue Studie der Federal Reserve Bank of New York von Acharya, Cetorelli und Tuckman zeigt, wie Nichtbanken (NBFIs) ihre rasante Vermögenszunahme durch eine Risikotransformation zwischen sich und Banken erreichen. NBFIs übernehmen Kreditrisiken, während Liquiditätsrisiken auf Banken verlagert werden.

Schattenbanken und Systemrisiko

Seit der globalen Finanzkrise (GFC) haben verschärfte Bankenregulierungen dazu geführt, dass Banken risikoreichere Kredite meiden und höhere Liquiditätspuffer halten.

Dies förderte das Wachstum von Nichtbanken.

Die Studie widerspricht der reinen „Substitutionssicht“, wonach NBFIs einfach Bankaktivitäten übernehmen.

Stattdessen argumentieren die Autoren für eine „Transformationssicht“, bei der Banken und NBFIs komplementär agieren.

Banken bleiben durch ihre Einlagengeschäfte und den Zugang zu offiziellen Backstops (Einlagensicherung, Zentralbank-Fazilitäten) der zentrale Liquiditätsgeber.

Diese Verflechtung schafft neue Kanäle für systemische Risiken, die über die direkte Kreditvergabe hinausgehen.

Verborgene Risikoverflechtung aufgedeckt

Die Studie liefert empirische Belege für einen kritischen Mechanismus der Systemrisikoübertragung zwischen Banken und Nichtbanken.

Sie zeigt, wie die Regulierung nach der GFC unbeabsichtigte Verflechtungen geschaffen hat, die das Finanzsystem anfälliger machen könnten.

Die detaillierte Datenanalyse und die klare Argumentation machen sie zu einer wichtigen Lektüre für Regulierer und Investoren, die die Stabilität des Finanzsystems bewerten müssen.